Sparstrumpf oder Versicherung?
“Riester-Sparer werden in vielen Fällen nur so viel Rendite erzielen, als hätten sie ihr Kapital im Sparstrumpf gesammelt”, sagt DIW-Wissenschaftlerin Kornelia Hagen.
Hier macht unsere Wissenschaftlerin einen kleinen Gedankenfehler: sie vergleicht “Äpfel mit Birnen”! Zunächst hat Sie damit Recht, das Spar- und Versicherungsprodukte immer wieder auf den “Kosten-Prüfstand” müssen. Jedoch ist ein Versicherungsprodukt, ein Produkt, bei dem ein Leistungsversprechen, für den Fall des Eintretens eines Risikos eingekauft wird. Bei einer Rentenversicherung verspricht der Versicherer, dass er für den Fall der Rentenbezugsphase, für die dann noch verbleibende gesamte Lebenszeit, eine vereinbarte Rente zahlt. Das Risiko (die Wette), der unbekannten Leistungszeit übernimmt der Versicherer. Lebe ich nicht mehr lange, hat der Versicherer gewonnen, lebe ich noch sehr lange, habe ich gewonnen. Das Produkt “Rente” gibt dem Versicherten die Sicherheit, dass das Einkommen während der Rentenbezugszeit “gesichert” ist.
Die gesetzliche Rente wurde vor ca. 10 Jahren gekürzt! Die Bürger können diese, vom Gesetzgeber geschaffene “Lücke” mit einer geförderten Rente selbst wieder schließen. Durch die Förderung ist diese Förderrente um ein gutes Stück im Ergebnis besser, als die gesetzliche Rente. Und was die gesetzliche Rente nicht leisten kann, muss aber die “Ersatzrente” schaffen: Eine gesetzliche Vorgabe ist der Erhalt der eingezahlten Beiträge! Die gesetzliche Rente ist übrigens weder ein Spar-noch ein Versicherungsprodukt. Bei der gesetzlichen Rente wird einfach verteilt was da ist, ist nichts da, dann kann auch nichts verteilt werden.
Ein Sparvorgang kann die “Wette=private Rentenversicherung” über die verbleibende Lebenszeit nicht ersetzen. Deshalb ist der Vergleich von Renditen bei Sparprodukten und Versicherungsprodukten schon im Ansatz falsch! Sobald das angesparte Kapital eines Sparkontos (oder Sparstrumpf) aufgebraucht ist, ist die Quelle des zusätzlichen Einkommens versiegt!!
Welches Produkt oder welche Kombination von Produkten für den Einzelnen, mit den individuellen finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnissen geeignet ist, bringt eine individelle Vorsorgebilanz hervor.
Garantiezins: Nur noch bei Abschluss eines Vertrages (Antrag, Police und 1. Beitragszahlung) in 2011 gilt der Rechnungszins 2,25% für die gesamte vereinbarte Laufzeit! Ab 01.01.2012 sinkt dieser um 0,5%!!
Sie können mich dazu jederzeit ansprechen. Übrigens: die Erstberatung kostet keinen Cent.
Ihr persönlicher Ansprechpartner
Rolf Heinze